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Der deutscher Radiologe und Biologe Hanns Langendorff (1901-1974) gelangte durch seine grundlegenden Arbeiten zur biologischen Wirkung von Röntgenstrahlung zu internationalem Ruf und gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler im Bereich der Strahlenbiologie und Strahlentherapie.


Während seiner über 40-jährigen Tätigkeit erstreckten sich die Untersuchungen auf alle Stufen der biologischen Organisation von der Aminosäure bis hin zum Säugetierorganismus. Die besondere Leistung des Lebenswerkes von Hanns Langendorff liegt darin, dass er die Strahlenbiologie immer in ihrer ganzen Breite gesehen, betrieben und wichtige Impulse gesetzt hat.


Im Jahre 1986 entstand daher aus der Nachfolge der Arbeitsgemeinschaft für Strahlenschutz die Hanns-Langendorff-Stiftung mit Sitz in Freiburg im Breisgau. Ziel der Stiftung ist es im Sinne des Wirkens von Hanns Langendorff wissenschaftliche Arbeiten und Aktivitäten auf dem Gebiet des Strahlenschutzes zu fördern. Eine dieser Förderungsmöglichkeiten besteht in der Ausschreibung von Hanns-Langendorff-Preisen, die gemeinsam mit der Vereinigung Deutscher Strahlenschutzärzte (heute: Deutsche Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz) durchgeführt wird.


Um bei der Preisverleihung die Verbindung zum Leben und Werk von Hanns Langendorff sichtbar zu machen, wird dem Preisträger neben der Urkunde und einem Zuwendungsbetrag eine Hanns-Langendorff-Medaille überreicht.

Die Auszeichnung soll dazu beitragen, junge Wissenschaftler des In- und Auslandes zu ermutigen, auch in Zukunft strahlenbiologische Themen zu bearbeiten, die dem Strahlenschutz verpflichtet sind.


Seit dem Jahr 1992 wird hervorragenden Wissenschaftlern, die wesentliche Beiträge auf dem Gebiet der Strahlenbiologie und des Strahlenschutzes hervorgebracht haben, von der Stiftung gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Medizinischen Strahlenschutz eine Hanns-Langendorff-Medaille in Silber verliehen.